Kurz gesagt:

  • Imagewerbung stärkt das öffentliche Bild eines Unternehmens und baut langfristiges Vertrauen auf. Sie setzt auf emotionale Werte, statt Produkte direkt zu bewerben, und nutzt sichtbare Gestaltungselemente wie Logos und Slogans. Für regionale Kampagnen sind digitale Bildschirme an Frequenzpunkten in Graz besonders wirksam, weil sie hohe Aufmerksamkeit erzeugen.

Imagewerbung ist definiert als eine Marketingform, die das öffentliche Bild eines Unternehmens gezielt pflegt und verbessert, ohne einzelne Produkte direkt zu bewerben. Das Gabler Wirtschaftslexikon beschreibt Imagemarketing als die Summe von Erwartungen und Einstellungen, die eine Zielgruppe gegenüber einem Unternehmen oder dessen Produkten entwickelt. Im Unterschied zur klassischen Produktwerbung steht hier nicht der Kauf eines bestimmten Artikels im Vordergrund, sondern das langfristige Fremdbild in der Öffentlichkeit. Logos, Slogans und Unternehmensfarben sind die sichtbaren Bausteine dieser Kommunikation. Wer die Definition Imagewerbung wirklich versteht, erkennt schnell: Es geht um Vertrauen, nicht um Transaktionen.

Was ist die Definition von Imagewerbung?

Imagewerbung bezeichnet alle Kommunikationsmaßnahmen, die darauf abzielen, das Bild eines Unternehmens in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit positiv zu gestalten. Sie kommuniziert keine konkreten Verkaufsargumente, sondern verbindet die Marke mit Werten wie Verlässlichkeit, Qualität oder gesellschaftlicher Verantwortung. Der Fachbegriff aus dem Marketingkontext lautet Imagemarketing. Beide Begriffe beschreiben denselben Ansatz, wobei Imagewerbung stärker auf die werbliche Umsetzung verweist.

Der entscheidende Unterschied zur Produktwerbung liegt im Fokus. Imagewerbung bewirbt das Unternehmen, nicht einzelne Produkte oder Dienstleistungen. Ein Automobilhersteller, der in einem Fernsehspot Sicherheit und Familienglück zeigt, ohne ein konkretes Modell zu nennen, betreibt Imagewerbung. Derselbe Hersteller, der Preis und Ausstattung eines bestimmten Fahrzeugs bewirbt, betreibt Produktwerbung.

Corporate Identity ist das Fundament jeder Imagekampagne. Sie umfasst das Corporate Design mit Farben, Schriften und Logo, den Kommunikationsstil und das Verhalten des Unternehmens nach außen. Wer diese Elemente konsequent einsetzt, baut ein wiedererkennbares Markenbild auf. Wer sie vernachlässigt, verschenkt Potenzial, selbst wenn das Werbebudget stimmt.

Imagemarketing ist kein Bauchgefühl. Es ist ein planbarer, datengetriebener Prozess, der mit einer Imageanalyse beginnt und in gezielten Maßnahmen zur Imageverbesserung mündet. Unternehmer, die diesen Prozess strukturiert angehen, erzielen messbar bessere Ergebnisse als jene, die auf rein emotionale Umsetzung setzen.

Wie wirksam ist Außenwerbung für Imagekampagnen?

Out-of-Home-Werbung (OoH) ist eines der wirkungsvollsten Instrumente für Imagekampagnen. Eine fünfjährige Studie zeigt, dass Außenwerbung die Wahrnehmung um 13,3% gegenüber Digital-, TV- und Connected-TV-Werbung steigert. Das bedeutet: Wer auf Plakatwände, digitale Bildschirme oder Stadtmöbel setzt, erzielt mehr Aufmerksamkeit als mit reiner Online-Werbung.

Grafik: Wie wirkungsvoll ist Imagewerbung wirklich?

Dazu kommt ein struktureller Vorteil. OoH erreicht Zielgruppen, die Streaming-Dienste und digitale Werbung nicht abdecken. In einer fragmentierten Medienlandschaft, in der Nutzer Werbung aktiv überspringen oder blockieren, ist physische Präsenz im öffentlichen Raum ein echter Vorteil.

Kreative Gestaltung ist dabei kein Luxus, sondern ein Hebel mit messbarer Wirkung. Laut einer Studie von WallDecaux führen Optimierungen in Layout, Farbkontrast und Blickführung zu einer 65% höheren Werbeerinnerung und einer Verdopplung der Produktbekanntheit. Das ist kein marginaler Effekt. Das verändert den ROI einer gesamten Kampagne.

Kanal Stärke für Imagewerbung
Out-of-Home (OoH) 13,3% höhere Wahrnehmung gegenüber Digital und TV
Digitale Bildschirme Flexibel aktualisierbar, hohe Sichtbarkeit an Frequenzpunkten
TV-Werbung Hohe Reichweite, aber sinkende Aufmerksamkeit durch Streaming
Online-Display Günstig skalierbar, aber hohe Abbruchrate durch Adblocker

Profi-Tipp: Testen Sie Ihr Werbemotiv mit einem einfachen Blickführungstest, bevor Sie es schalten. Werkzeuge wie die Creative Heatmap von WallDecaux zeigen, wohin das Auge zuerst wandert. Kleine Korrekturen an Kontrast oder Textposition können die Erinnerungsleistung deutlich steigern, ohne das Motiv neu gestalten zu müssen.

Für Unternehmer in Graz und der Steiermark bedeutet das konkret: Ein gut gestaltetes Motiv auf einem digitalen Bildschirm an einem hochfrequentierten Standort erzielt mehr Wirkung als ein mittelmäßiges Motiv auf zehn Bildschirmen. Qualität schlägt Quantität, auch bei Imagewerbung.

Welche rechtlichen Grenzen gelten für Imagewerbung?

Imagewerbung ist rechtlich keine Grauzone, aber sie erfordert Aufmerksamkeit. Das Bundesverwaltungsgericht hat 2025 klargestellt: Eine Äußerung gilt als Werbung, wenn sie aus Sicht eines durchschnittlich informierten Betrachters zumindest auch den Absatz fördern soll. Das gilt ausdrücklich auch für Image- und Dachmarkenwerbung.

Für Unternehmer bedeutet das: Selbst wenn eine Kampagne kein Produkt nennt, kann sie rechtlich als Werbung eingestuft werden. Die entscheidende Frage ist, ob ein objektiver Beobachter einen Absatzförderungscharakter erkennt. Wer das ignoriert, riskiert Abmahnungen oder regulatorische Konsequenzen.

Folgende Punkte sollten Marketingverantwortliche bei der Umsetzung prüfen:

Die rechtliche Einordnung von Imagewerbung ist damit keine akademische Frage. Sie ist eine praktische Compliance-Aufgabe, die vor jeder Kampagne auf dem Tisch liegen sollte. Wer frühzeitig prüft, vermeidet teure Nachkorrekturen.

Wie setzt man Imagewerbung regional wirksam um?

Regionale Imagewerbung funktioniert dann am besten, wenn Corporate Identity, Kanalwahl und kreative Gestaltung zusammenpassen. Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht. Viele Unternehmen investieren in Werbeflächen, ohne vorher ein klares Bild davon zu haben, welche Werte sie kommunizieren wollen.

Eine Marketingexpertin entwickelt derzeit eine Kampagne, die gezielt auf unsere Region zugeschnitten ist.

Der erste Schritt ist die Festlegung eines einheitlichen Corporate Designs. Farben, Schriften und das Logo müssen auf allen Kanälen identisch sein. Logos und Farben mit positiven Werten zu verbinden, etwa Verlässlichkeit oder Qualität, ist der Kern jeder Imagestrategie. Ein Grazer Handwerksbetrieb, der auf jedem Fahrzeug, jeder Rechnung und jedem Werbeschild dieselben Farben und denselben Slogan verwendet, baut schneller Wiedererkennung auf als ein Betrieb mit wechselnden Designs.

Der zweite Schritt ist die Kanalwahl. Für regionale Unternehmen in Graz und der Steiermark sind digitale Bildschirme an Frequenzpunkten besonders wirksam. Sie erreichen Menschen im Alltag, ohne dass diese aktiv nach dem Unternehmen suchen müssen. Das ist der Kern von Imagewerbung: Präsenz schaffen, bevor der Bedarf entsteht.

  1. Imageanalyse durchführen: Befragen Sie bestehende Kunden, wie sie Ihr Unternehmen wahrnehmen. Das Ergebnis zeigt, ob Ihr Ist-Image mit dem gewünschten Soll-Image übereinstimmt.
  2. Kernbotschaft definieren: Legen Sie fest, welche zwei oder drei Werte Ihr Unternehmen repräsentieren soll. Alles andere ist Ablenkung.
  3. Corporate Design konsequent anwenden: Erstellen Sie ein einfaches Designhandbuch mit Farbcodes, Schriften und Logoregeln. Geben Sie es an alle weiter, die Werbemittel erstellen.
  4. Kanal nach Zielgruppe wählen: Digitale Außenwerbung erreicht breite lokale Zielgruppen. Für spezifischere Gruppen ergänzen Social Media Marketing oder gezielte Online-Kampagnen das Portfolio.
  5. Motive testen und anpassen: Nutzen Sie die ersten Wochen einer Kampagne, um Reaktionen zu messen. Passen Sie Farben, Texte oder Bildmotive auf Basis realer Daten an.

Profi-Tipp: Setzen Sie bei regionaler Außenwerbung auf Bilder statt auf langen Text. Passanten haben wenige Sekunden, um ein Motiv zu erfassen. Ein starkes Bild mit Logo und einem kurzen Slogan erzielt mehr Wirkung als ein vollgepacktes Motiv. Laut Deine-werbung können Bilder in Außenwerbung die Markenbekanntheit um 47,7% steigern.

Ein Praxisbeispiel: Ein Grazer Fitnessstudio hat seine Imagekampagne auf drei digitale Bildschirme in belebten Einkaufsstraßen konzentriert. Das Motiv zeigte keine Preise, keine Angebote, nur das Logo, ein starkes Bild und den Slogan “Dein Ort. Deine Stärke.” Nach vier Wochen stieg die Anzahl der Erstbesuche messbar an. Das Unternehmen hatte kein Produkt beworben, sondern ein Gefühl.

Imagewerbung, Branding und Produktwerbung im Vergleich

Imagewerbung, Branding und Produktwerbung werden oft verwechselt. Sie verfolgen aber unterschiedliche Ziele und wirken auf verschiedenen Ebenen.

Branding ist der übergeordnete Prozess, der die gesamte Markenidentität eines Unternehmens aufbaut und pflegt. Es umfasst Werte, Persönlichkeit, visuelle Codes und die Positionierung am Markt. Imagewerbung ist ein Instrument innerhalb des Brandings. Sie setzt die Markenwerte in konkrete Kommunikationsmaßnahmen um. Produktwerbung hingegen zielt direkt auf den Kauf eines bestimmten Produkts ab und ist kurzfristig ausgerichtet.

Für digitale Markenbildung gilt: Imagewerbung und Branding verstärken sich gegenseitig, wenn sie konsistent umgesetzt werden. Produktwerbung kann kurzfristig Umsatz bringen, aber ohne ein starkes Imagefundament verpufft sie schnell.

Merkmal Imagewerbung Branding Produktwerbung
Ziel Positives Unternehmensimage aufbauen Markenidentität langfristig formen Direkten Kauf auslösen
Zeithorizont Langfristig Dauerhaft Kurzfristig
Inhalt Werte, Emotionen, Unternehmenscharakter Gesamte Markenarchitektur Preis, Funktion, Angebot
Erfolgsmessung Markenbekanntheit, Vertrauen Markenwert, Loyalität Absatz, Conversion-Rate
Typischer Kanal Außenwerbung, TV, Sponsoring Alle Kanäle Online-Ads, Prospekte, Aktionen

Wann welche Form sinnvoll ist, hängt vom Unternehmensziel ab. Ein neues Unternehmen braucht zuerst Imagewerbung, um bekannt zu werden. Ein etabliertes Unternehmen mit starkem Image kann Produktwerbung effizienter einsetzen, weil das Vertrauen bereits vorhanden ist. Beide Formen schließen sich nicht aus. Sie ergänzen sich, wenn die Botschaften konsistent bleiben.

Wichtige Erkenntnisse

Imagewerbung ist die wirksamste Methode, um langfristiges Vertrauen in eine Marke aufzubauen, weil sie Werte kommuniziert statt Produkte zu verkaufen.

Thema Details
Definition Imagewerbung Imagewerbung gestaltet das öffentliche Bild eines Unternehmens durch Werte, Emotionen und Corporate Identity.
Wirkung von Außenwerbung OoH steigert die Werbewahrnehmung um 13,3% gegenüber Digital- und TV-Kanälen laut einer fünfjährigen Studie.
Kreative Gestaltung Optimierte Motive erhöhen die Werbeerinnerung um 65% und verdoppeln die Produktbekanntheit.
Rechtliche Compliance Imagewerbung gilt als Werbung, sobald ein Absatzförderungscharakter erkennbar ist, auch ohne Produktnennung.
Regionale Umsetzung Einheitliches Corporate Design und digitale Bildschirme an Frequenzpunkten sind die wirksamsten Hebel für lokale Markenbekanntheit.

Konsistenz ist der einzige Erfolgsfaktor, der wirklich zählt

Ich habe in den letzten Jahren viele Imagekampagnen begleitet, und das Muster ist immer dasselbe. Unternehmen, die ihr Budget in gute Motive stecken, aber bei jedem neuen Kanal das Design leicht verändern, verschwenden einen Großteil ihrer Investition. Inkonsistenz bei Corporate Identity verwässert das Markenbild, selbst wenn die einzelnen Maßnahmen für sich genommen gut sind.

Was mich wirklich überrascht hat: Die größten Verbesserungen kamen nie aus mehr Budget, sondern aus besserer Gestaltung. Eine Kampagne, die ich begleitet habe, hat durch einfache Anpassungen an Farbkontrast und Bildkomposition die Erinnerungsleistung deutlich gesteigert, ohne einen einzigen Euro mehr auszugeben. Das deckt sich mit dem, was die WallDecaux-Studie zeigt.

Mein ehrlicher Rat: Bevor Sie neue Kanäle buchen, prüfen Sie, ob Ihr bestehendes Motiv wirklich funktioniert. Und prüfen Sie, ob Ihr Logo auf jedem Kanal identisch aussieht. Das klingt banal. Es ist aber der Unterschied zwischen einer Kampagne, die hängen bleibt, und einer, die niemand erinnert.

— Philipp

Digitale Außenwerbung für mehr regionale Sichtbarkeit

Wer Imagewerbung regional umsetzen will, braucht Präsenz an den Orten, wo seine Zielgruppe täglich unterwegs ist. Deine-werbung bietet genau das: digitale Bildschirme an hochfrequentierten Standorten in Graz und der Steiermark, buchbar in Paketen mit 3, 6 oder 10 Bildschirmen. Die Werbung läuft im Rotationsprinzip und erreicht Menschen im Alltag, ohne dass diese aktiv suchen müssen.

https://deine-werbung.at

Inhalte lassen sich schnell aktualisieren, Formate wie Bilder und Videos sind flexibel einsetzbar. Für Unternehmer, die ihre regionale Sichtbarkeit steigern wollen, ist das ein direkter Einstieg in wirksame Imagewerbung. Mehr zu den Möglichkeiten und Formaten gibt es auf der Seite zu digitaler Außenwerbung von Deine-werbung.

FAQ

Was ist Imagewerbung kurz erklärt?

Imagewerbung ist eine Marketingform, die das öffentliche Bild eines Unternehmens durch Werte, Emotionen und Corporate Identity verbessert, ohne einzelne Produkte direkt zu bewerben.

Wie unterscheidet sich Imagewerbung von Produktwerbung?

Imagewerbung bewirbt das Unternehmen als Ganzes und wirkt langfristig auf Vertrauen und Markenbekanntheit. Produktwerbung zielt auf den direkten Kauf eines bestimmten Produkts ab.

Gilt Imagewerbung rechtlich als Werbung?

Ja. Das Bundesverwaltungsgericht hat 2025 bestätigt, dass auch Image- und Dachmarkenwerbung als Werbung gilt, sobald ein Absatzförderungscharakter erkennbar ist.

Welche Kanäle eignen sich am besten für regionale Imagewerbung?

Out-of-Home-Werbung, insbesondere digitale Bildschirme an Frequenzpunkten, ist besonders wirksam. Eine fünfjährige Studie zeigt, dass OoH die Werbewahrnehmung um 13,3% gegenüber Digital- und TV-Kanälen steigert.

Wie misst man den Erfolg einer Imagekampagne?

Markenbekanntheit, Vertrauen und Werbeerinnerung sind die zentralen Kennzahlen. Kreative Optimierungen in Layout und Farbkontrast können die Werbeerinnerung laut WallDecaux um bis zu 65% steigern.

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